Essen und Stress. Lies den Text und Ergänze die Sätze

Eine neue Studie zeigt, dass eine Ernährung mit vielen stark verarbeiteten Lebensmitteln und raffinierten Kohlenhydraten das Risiko für Depressionen und andere psychische Probleme erhöhen kann. Die Forschung wurde im Journal of the Academy of Nutrition and Dietetics veröffentlicht. Die Ernährungspsychologin und Diätassistentin Kristin Kirkpatrick erklärte, dass es sehr viele gute wissenschaftliche Daten gibt, die einen Zusammenhang zwischen Ernährung und psychischer Gesundheit zeigen – sowohl im positiven als auch im negativen Sinn. Sie rät dazu, weniger zuckerreiche und ballaststoffarme Lebensmittel zu essen, um das Risiko für Stimmungsschwankungen und Depressionen zu senken.

Kirkpatrick empfiehlt außerdem, den Konsum von Zucker, raffiniertem Getreide, stark verarbeiteten Lebensmitteln und Alkohol zu begrenzen. Stattdessen sollten Menschen mehr ballaststoffreiche und fermentierte Lebensmittel in ihren Speiseplan aufnehmen. Besonders wirksam sei laut ihr eine pflanzenreiche mediterrane Ernährung, die nachweislich helfen kann, Depressionen zu reduzieren.

Diese Ernährung enthält unter anderem Omega-3-Fettsäuren, buntes Obst und Gemüse wie Beeren, Olivenöl extra vergine, grünes Blattgemüse und magere Eiweißquellen. Kirkpatrick betont, dass diese Ernährungsform sowohl bei Depressionen als auch bei Angstzuständen positive Effekte zeigen kann. Ähnliche Ergebnisse fand auch Professor Felice Jacka von der Deakin University in Australien. Er erklärte, dass fermentierte und probiotische Lebensmittel das Gehirn beeinflussen können und zu besserer Stimmung sowie besserem Lernen beitragen.

  1. Die Forscher haben herausgefunden, dass manche Lebensmittel ...
  2. In der Studie wird erklärt, warum stark verarbeitete Produkte ...
  3. Eine Expertin für Ernährung und Psyche betont, dass Essen die Stimmung sowohl verbessern ...
  4. Sie empfiehlt, bestimmte Produkte seltener zu essen, um ...
  5. Besonders wichtig ist es laut der Studie, weniger Zucker zu konsumieren. Stattdessen sollten Menschen ...
  6. Eine bestimmte Ernährungsform aus dem Mittelmeerraum gilt als ...
  7. Diese Ernährung enthält ...
  8. Auch andere Wissenschaftler ...

Und wovor haben Menschen heute Angst? Lies den Artikel und anworte auf die Fragen

Sieben bis zehn Prozent der Deutschen sagen von sich, dass sie grundsätzlich ängstlich sind. Etwa 28 Prozent geben an, dass sie ins Schwitzen kommen und das Gefühl haben, keine Luft mehr zu bekommen, wenn sie Angst haben. Mehr als jeder Dritte (rund 35 Prozent) hat spezifische Ängste vor Spinnen, vor dem Fliegen oder vor engen Räumen. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage für die Zeitung „Gesundes Leben“.

Mindestens jeder Zehnte entwickelt mindestens einmal im Leben eine sogenannte Phobie – das ist eine übertriebene und anhaltende Angst vor bestimmten Situationen, Tieren oder Gegenständen, die objektiv ungefährlich sind. Doch wie „Gesundes Leben“ in der aktuellen Ausgabe berichtet, gibt es auch gute Nachrichten: Phobien zählen zu den psychischen Störungen, die sich heute am erfolgreichsten behandeln lassen. Besonders wirksam sind Verhaltenstherapie und in einigen Fällen auch Hypnose.

Bei der Verhaltenstherapie analysieren Therapeut und Patient gemeinsam die Angstsituationen. Die Betroffenen lernen, sich diese Situationen gedanklich vorzustellen und schrittweise die Angst zu überwinden. Auch die Ursachen für die Ängste werden untersucht. Häufig genügen zwischen zehn und zwanzig Sitzungen, um eine spürbare Verbesserung zu erreichen. In etwa 70 % bis 80 % der Fälle berichten Patienten, dass sie ihre Angst dank Verhaltenstherapie deutlich reduziert oder sogar überwunden haben. Diese Therapieform gilt als wissenschaftlich anerkannt und effektiv bei vielen spezifischen Phobien.

Für manche Menschen sind die gedanklichen Übungen und die Ursachenanalyse in der Verhaltenstherapie sehr belastend. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, ergänzend Entspannungsverfahren oder Hypnose bei einem qualifizierten Therapeuten auszuprobieren. Unter Hypnose fällt es manchen Patienten leichter, ihre Angst zu akzeptieren und innerlich zu verarbeiten.

Ein wichtiges Element in der Therapie ist der sogenannte Direktkontakt: Wer zum Beispiel große Angst davor hat, in einem Fahrstuhl zu fahren, muss sich dieser Situation gezielt stellen. Studien zeigen, dass gerade diese kontrollierte Konfrontation dazu beiträgt, die Angst nachhaltig zu reduzieren. Wer sich von seiner Phobie befreien möchte, muss lernen, die Angst in der realen Angstsituation zu bewältigen – langsam, schrittweise und gut begleitet.

  1. Welche körperlichen Reaktionen haben viele Menschen, wenn sie starke Angst empfinden?
  2. Vor welchen Situationen oder Dingen fürchten sich besonders viele Menschen?
  3. Was versteht man unter einer Phobie und wodurch unterscheidet sie sich von normaler Angst?
  4. Welche Therapieform gilt heute als besonders wirksam bei der Behandlung von Phobien?
  5. Was machen Therapeut und Patient gemeinsam in einer Verhaltenstherapie?
  6. Warum fällt es manchen Menschen schwer, mit gedanklichen Übungen in der Therapie umzugehen?
  7. Was bedeutet „Direktkontakt“ in der Behandlung von Ängsten und warum ist er wichtig?

2. Wähle das passende Wort

  1. Viele Menschen bekommen körperliche Reaktionen, wenn sie (Angst / Therapie / Ruhe) empfinden.
  2. Manche Personen haben große Angst vor Situationen, die eigentlich (harmlos / gefährlich / verboten) sind.
  3. Eine Phobie ist eine (übertriebene / kurze / angenehme) Angst vor bestimmten Dingen oder Situationen.
  4. Verhaltenstherapie gilt heute als besonders (wirksam / zufällig / schwierig) bei der Behandlung von Phobien.
  5. In der Therapie lernen die Patienten, ihre Angst (schrittweise / plötzlich / gar nicht) zu überwinden.
  6. Viele Betroffene berichten, dass sich ihre Angst deutlich (verringert / verschlimmert / versteckt) hat.
  7. Manche Menschen empfinden gedankliche Übungen als sehr (belastend / entspannend / lustig).
  8. Beim sogenannten Direktkontakt stellen sich die Patienten der Angst in einer (realen / erfundenen / unbekannten) Situation.